Portrait:
 
  ergosedia Office GmbH
seit 1911
 
     
  Langjährige Erfahrung und Fachkompetenz zählen zum Erfolgsrezept im Hause ergosedia Office. Mehr zu den Anfängen und zur Geschichte des Unternehmens lesen Sie hier.

Die Fa. Cochanski & Latzke wurde 1911 in Berlin SO, Mariannenplatz 13, gegründet. Es waren zwei Tischler, die sich selbständig machten. Herr Franz Cochanski wurde im August 1914 als Soldat eingezogen und kehrte 1918 aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Berlin zurück. Herr Latzke
führte in dieser Zeit den Betrieb allein weiter.

1920 trennten sich die beiden Gründer, und Herr Franz Cochanski führte die inzwischen ins Handelsregister eingetragene Firma weiter. Die damalige Herstellung konzentrierte sich auf Waschtische, Kisten, Lautsprechergehäuse und Kleinmöbel.

Firmengründers FRANZ COCHANSKI
"Herrenpartie der Fabrikanten vom Mariannenplatz 13 in Bad Buckow 17.Mai 1927 - Lindenhotel"


 
 
Büromöbel wurden ab 1926 hergestellt.
Im Jahre 1928 zog die Firma, die jetzt ca. 15-18 Tischler beschäftigte, in die Köpenicker Str. 154a in Berlin SO 36. Hier wurde neben der Fertigung auch eine Möbelausstellung installiert. Bekanntheitsgrad und Kundenkreis der Firma vergrösserten sich ständig.

   
  Branchenbuch von 1928, Cochanski & Latzke-Anzeige            Branchentelefonbuch von 1928  

  Möbelbestellung der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt 1935

  Ab Oktober 1936 begann der Sohn Kurt Cochanski seine Lehre als Tischler, die er im April 1939 als Geselle abschloß. In diesen Jahren gehörten bereits Firmen und Behörden, wie Siemens und die Physikalisch-Technische Reichsanstalt, zur Stammkundschaft.

 
   

Siemens Mitteilung 1935

  Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft im Jahre 1949 stellte Herr Kurt Cochanski, zusammen mit seinem Vater Franz, seine ganze Kraft in den Dienst des Aufstiegs der Firma.
Die im Jahre 1954 absolvierte Meisterprüfung von Herrn Kurt Cochanski führte zur 75%igen Beteiligung am väterlichen Betrieb.

Nun zählten bereits folgende Kunden zum Stammkreis: Siemens, die Bundesdruckerei, die Freie Universität Berlin, Polizei und Feuerwehr, Bezirksämter und Bundesbehörden. Gerichte und Anwaltskanzleien wurden ausgestattet und der individuelle Ausbau von Ladengeschäften (speziell Pelzgeschäfte) verstärkt. Später folgten noch Ingenieur- und Architektenbüros sowie Baufirmen.

 
  Cochanski & Latzke Prospekt aus den 50er Jahren

  Meistverkaufte Möbel in den 50er Jahren

  Im Jahre 1971 folgte die dritte Generation in die Firma Cochanski & Latzke.
Lutz Cochanski volontierte bis 1975 in der väterlichen Firma und wurde 1988 Teilhaber. In dieser Zeit nahm der Handel mit fertigen Büromöbeln und Sitzmöbeln bekannter Marken zu.
Die Firma spezialisierte sich auf die Einrichtung von kompletten Büros, Konferenzzimmern, Hörsälen und Kantinen, kombiniert mit Sonderanfertigungen.

Seit 1992 führte Herr Lutz Cochanski die Firma Cochanski & Latzke GmbH & Co. KG mehrheitlich bis zum Austritt des Seniorchefs im Jahre 1994.
Nach dem Verkauf der Tischlerei 1995 wurde der Handel mit Büromöbeln zum Kerngeschäft, verbunden mit der fachlichen Beratung zur Einrichtungsgestaltung. Im Vordergrund steht nicht nur der Verkauf von Möbeln, sondern die umfassende Planung und die Aufklärung über gesetzliche Vorschriften zur Büroeinrichtung, wie beispielsweise die EU-Richtlinien für Bildschirmarbeitsplätze.

Inzwischen blickt die Firma auf eine über 100-jährige Unternehmensgeschichte zurück, die nun durch den Geschäftsführer Francesco Frazzetta unter neuem Namen ergosedia Office GmbH engagiert fortgeführt wird.